Na, jetzt denkt Ihr bestimmt: "Na, Maja ist ja ganz schön verfressen", oder?

Aber ganz so ist es nicht. Hier bin ich bei einer anstrengende, aber auch sehr schönen Arbeit.

Ich bin seit Oktober 2004 als Therapiebegleithund in einen Pflegeheim im Hundebesuchsdienst

tätig. Diese Tätigkeit übe ich gemeinsam mit meinen Herrchen aus und wir sind beide Mitglied im

Verein Leben mit Tieren e. V. . Der Verein besteht seit 1988 in Berlin und er sieht seine Aufgaben insbesondere in der Beratung und Hilfe für das Zusammenleben alten Menschen mit Tieren, kranken Menschen mit Tieren, behinderte Menschen mit Tieren und jungen Menschen sowie Kinder mit Tieren.

Er informiert über die Möglichkeiten, Menschen durch Zusammenleben oder einfach nur Kontakt mit Tieren zu helfen. Des Weiteren über tierart- und tierschutzgerechte Haltung von Tieren und informiert über hygienische Erfordernisse.

 

Anfänglich war es für uns ungewöhnlich und für mich sehr anstrengend mit viele "unbeholfenen" älteren

Menschen zu arbeiten. Jedoch merkte ziemlich schnell, das die  Menschen die mit mir Kontakt hatten

schnell Vertrauen zu mir fassten. Das zeigte sich darin, das die Heimbewohner, welche vor mir anfänglich sogar etwas Angst hatten, nach einigen Besuchen mich sogar streichelten oder Lekerli gaben.

 

Die ersten Kontakt knüpfte ich auf dem Flur              .

 

Dann ging es auf den Zimmern der Heimbewohner. Da war es in jedem Zimmer anders. Die einen waren

aufgeschlossen mir gegenüber, die anderen mit etwas Respekt und einige Heimbewohner zeigten

auch ihr Angst mir gegenüber. Jedoch mein Herrchen nahm darauf bei mir und den Bewohner großen

Einfluss und ließt uns nicht aus den Augen. So, dass zur Keiner Zeit mir oder den Heimbewohner was

passieren konnte.

 

Und heute ist es ganz anders. Alle freuen sich wenn ich komme und warten sogar schon auf uns.

Interessant ist es zu beobachten wie die Heimbewohner in Laufe der Zeit sich sogar meinen Namen merken konnten und wann wir kommen. Dann wird schon von weiten gerufen, ah die Maja kommt.

 

Vielen von meinen Heimbewohner liegen nur im Bett. Und selbst dort sieht man was so eine Mensch-Tier-

Begegnung ausmachen kann. Mittlerweile liege ich dort manchmal im Bett oder wir spielen sogar 

gemeinsam.

 

                       

 

Mittlerweile ist jetzt bereits ein Dreiviertel Jahr vergangen in dem wir ständig ins Pflegeheim gehen.

Und wir lernen immer wieder etwas Neues kennen und die Heimbewohner können es kaum erwarten

wenn wir wieder kommen.

 

Aber meine Lieblingsbeschäftigung kann ich dort, nach meiner Arbeit auch nachkommen.

Welche? Na, ich denke, dass brauche ich Euch doch gar nicht sagen.

Schaut es Euch selbst an:

 

 

 

 

 

Berlin, 26.06.2005

 

 

 

 

 

 

Für dieser Tätigkeit gab es auch eine kleine Anerkennung für uns.